2. Mannschaft

Spielberichte

TuS Dietkirchen II - SG Wirbelau/Schupbach 4:0 (0:0): Die Partie ging munter los und begann mit zwei Chancen: Einmal verpasste Felix Stahl für den TuS knapp und auf der Gegenseite scheiterte Gästespieler Florian Stoll. Die Spielgemeinschaft kam nach 17 Minuten zur größten Tormöglichkeit in der ersten Hälfte, doch Mario Thieme traf nur den Pfosten. Das Spiel war danach von vielen Zweikämpfen geprägt. Marc Kilbinger hatte noch eine gute Gelegenheit, doch sein Schuss mit links ging über das Tor. Somit ging es torlos in die Kabine. Nach dem Pausentee ging es gut los für die Heimelf. Marc Kilbinger (52.) brachte seine Elf mit einem schönen Heber über Gästekeeper Kim Winkler mit 1:0 in Führung. Wirbelau/Schupbach hatte danach den Ausgleich auf dem Fuß, als gleich mehrere Spieler auf TuS-Keeper Quernheim zuliefen, die Situation aber nicht gut ausspielten. Davide Cicero knallte das Leder in der 58. Minute an den Querbalken. Nach einer sehr schönen Kombination über Alexander Schmitt und Carsten Jung traf Kilbinger erneut und sorgte damit für die Vorentscheidung. Dietkirchen II bestimmte das Spiel und ließ den Gegner nicht mehr zum Zuge kommen. Henrik Grolig erhöhte nach 67 Minuten auf 3:0, nachdem er sich im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt hatte. In der Schlussminute erzielte selbiger das 4:0. Die drei Punkte blieben verdient bei der Heimelf.


Dietkirchen II: Quernheim, A. Schmitt, Fachinger, Yilmaz (38. Cicero), Granja, Horz, Jung, Stahl, Müller, Grolig, Kilbinger.

Wirbelau/Schupbach: Winkler, Schutzbach, Lembach, Aaki, Pfeiffer, M. Sobotta, Friedrich, Thieme, R. Sobotta, Stoll, Reichardt.

Schiedsrichter: Orschel (Elbtal) - Zuschauer: 80 - Tore: 1:0 und 2:0 Marc Kilbinger (52. und 59.), 3:0 und 4:0 Henrik Grolig (67. und 90.).

Fairplay der besonderen Art

Der TuS Dietkirchen 2 traf am vergangenen Wochenende in der Fußball-Kreisliga A Limburg-Weilburg auf den TuS Dehrn. Die Gastgeber vom Reckenforst gewannen das Spiel mit 3:2. Mitte der zweiten Hälfte erzielte der TuS Dehrn durch Raphael Schmidt das zwischenzeitliche 1:2. Doch nun geschah das Unfassbare. Der Schiedsrichter wollte den Treffer annulieren, obwohl sämtliche 200 Zuschauer gesehen hatten, dass der Ball in die Mitte des leeren Tores gerollt war. Der Ball kullerte durch ein Loch im Netz und blieb hinter dem Gehäuse liegen. Alle Dehrner Spieler bedrängten den Unparteiischen, doch er wollte den Treffer nicht anerkennen. Nun kam der Dietkirchener Spieler Johannes Schmorleitz ins Spiel. Er ging zum Schiedsrichter und sagte ihm, dass der Ball im Tor war. Daraufhin gab der Unparteiische den Treffer. Im Nachhinein sprach Dietkirchens Vorsitzender Gerhard Edel mit dem Schiedsrichter. Der gab ihm zur Antwort, er hätte durch die Sonne nichts sehen können. Da der Ball hinter dem Tor gelegen hätte, habe er angenommen, die Kugel wäre im Toraus gewesen. Chapeau für den Spieler Johannes Schmorleitz und dessen stolze Geste. Würde es einen Fairplaypreis geben, Schmorleitz hätte ihn verdient. Nach diesem Lokalkampf auf dem hervorragend besuchten Reckenforst zählen im Übrigen beide Mannschaften zur erweiterten Spitzengruppe der Kreisliga A. Nach diesem tollen und zugleich fairen Derby freuen sich nun beide Lager auf das Rückspiel im kommenden Jahr an der Lahnbrücke in Dehrn.

Quelle: Nassauische Neue Presse 21.10.2011

 

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