2. Mannschaft
Spielberichte
Dietkirchen II: Quernheim, A. Schmitt, Fachinger, Yilmaz (38. Cicero), Granja, Horz, Jung, Stahl, Müller, Grolig, Kilbinger.
Wirbelau/Schupbach: Winkler, Schutzbach, Lembach, Aaki, Pfeiffer, M. Sobotta, Friedrich, Thieme, R. Sobotta, Stoll, Reichardt.
Schiedsrichter: Orschel (Elbtal) - Zuschauer: 80 - Tore: 1:0 und 2:0 Marc Kilbinger (52. und 59.), 3:0 und 4:0 Henrik Grolig (67. und 90.).
Fairplay der besonderen Art
Der TuS Dietkirchen 2 traf am vergangenen Wochenende in der Fußball-Kreisliga A Limburg-Weilburg auf den TuS Dehrn. Die Gastgeber vom Reckenforst gewannen das Spiel mit 3:2. Mitte der zweiten Hälfte erzielte der TuS Dehrn durch Raphael Schmidt das zwischenzeitliche 1:2. Doch nun geschah das Unfassbare. Der Schiedsrichter wollte den Treffer annulieren, obwohl sämtliche 200 Zuschauer gesehen hatten, dass der Ball in die Mitte des leeren Tores gerollt war. Der Ball kullerte durch ein Loch im Netz und blieb hinter dem Gehäuse liegen. Alle Dehrner Spieler bedrängten den Unparteiischen, doch er wollte den Treffer nicht anerkennen. Nun kam der Dietkirchener Spieler Johannes Schmorleitz ins Spiel. Er ging zum Schiedsrichter und sagte ihm, dass der Ball im Tor war. Daraufhin gab der Unparteiische den Treffer. Im Nachhinein sprach Dietkirchens Vorsitzender Gerhard Edel mit dem Schiedsrichter. Der gab ihm zur Antwort, er hätte durch die Sonne nichts sehen können. Da der Ball hinter dem Tor gelegen hätte, habe er angenommen, die Kugel wäre im Toraus gewesen. Chapeau für den Spieler Johannes Schmorleitz und dessen stolze Geste. Würde es einen Fairplaypreis geben, Schmorleitz hätte ihn verdient. Nach diesem Lokalkampf auf dem hervorragend besuchten Reckenforst zählen im Übrigen beide Mannschaften zur erweiterten Spitzengruppe der Kreisliga A. Nach diesem tollen und zugleich fairen Derby freuen sich nun beide Lager auf das Rückspiel im kommenden Jahr an der Lahnbrücke in Dehrn.
Quelle: Nassauische Neue Presse 21.10.2011
