Chronik TuS Dietkirchen 1911 e. V.

Wie so viele Dinge in der Welt, so hat auch der Turn- und Sportverein Dietkirchen einen kleinen Anfang gehabt.

Man schrieb das Jahr 1911.

Da fanden sich im Ort junge Männer und gründeten am 20. Mai den

„Turnverein Dietkirchen"

Bei der ersten inoffiziellen Zusammenkunft von interessierten Sportlern am 15. 1. 1911 sind als Gründungsmitglieder folgende Personen protokollarisch festgehalten:

Josef Jeuck, Johann Schmitt, Johann Muth, Hermann Stutzer, Josef Lubens Muth, Heinrich Stein, Georg Schmitt, Jakob Schmitt, Johann Dauber, Stephan Muth, Hein­rich Eufinger, Josef Schmitt, Johann Stahl, Johann Schmitt, Josef Wahl, Johann Heun, Heinrich Meurer, Lubens Dauber, Georg Rompel, Philipp Burggraf, Johann Kremer, Wilhelm Kremer, Wilhelm Gotthardt, Stephan Schmitt, Johann Fassbender, Josef Wolf, Karl Wolf, Johann Meurer, Christian Rompel,

                                             Protokoll (Abschrift)

                                              

                                     Über die Gründung des Vereins.

 

                                                      Punkt I.

 

Nachstehende Personen traten heute früh zusammen und gründeten den Verein:

 

1. Josef Jeuck, 2. Johann Schmitt I. 3. Johann Muth, 4. Hermann Stutzer, 5. Johann Lubens Muth, 6. Heinrich Stein, 7. Georg Schmitt, 8. Jakob Schmitz, 9. Johann Dauber, 10. Stefan Muth, 11. Heinrich Eufinger, 12. Josef Schmitz, 13. Johann Stahl, 14. Johann Schmitt, 15 Josef Wahl, 16. Johann Heun, 17. Heinrich Meurer, 18. Lubens Dauber, 19. Georg Rompel, 20. Philipp Burggraf, 21. Johann Kremer, 22. Wilhelm Kremer, 23. Wilhelm Gotthardt, 24. Stefan Schmitt, 25. Joh. Fassbender, 26. Josef Wolf, 27. Karl Wolf, 28. Christian Rompel, 29. Johann Meurer.

                                

                                                   Punkt II.

 

Der Verein erhält den Namen: „Turn-Verein Dietkirchen“.

 

Die Versammlung wurde hiermit geschlossen.

 

Dietkirchen, den 20. Mai 1911

 

                                                     Wahl

 

Betreut mit der vorläufigen Geschriftsführung des Vereins.

 

Der in der ersten Hauptversammlung gebildete Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Josef Jeuck, 1. Turnwart Heinrich Butzbach, 1. Schriftführer Josef Wahl, 1. Kassierer Wilhelm Muth

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                                       Protokoll (Abschrift)

 

Über die am Samstag 14/X 1911 stattgefundene Mitglieder Versammlung

 

Gegen 9 Uhr eröffnete der I. Vorsitzende die Versammlung. Anwesend waren 18 Wahlberechtigte Mitglieder. Aufgenommen als unaktiv wurde Alexander Schellenbach. Der I. Schriftführer Josef Wahl legte sein Amt nieder. Wegen Einberufung zum Militär musste der I. Cassierer Johann Schmitt I sein Amt auch aufgeben. Es wurden demnach ein I. Cassierer ein I. Schriftführer und ein II. Turnwart neu gewählt. Zum I. Cassierer wurde mit 17 gegen 1 Stimme Alexander Schellenbach der frühere II Turn- wart Hermann Stutzer gewählt. I. Schriftführer wurde mit 17 gegen 1 Stimme Alexander Schellenbach und II. Turnwart Johann Dauber. Die Gewählten nahmen die Wahl an. Ferner wurden die Beiträge erhoben. Hierauf wurde einen vorläufigen Beschluss gefasst am Neujahrstage eine Theater– Aufführung zu veranstalten. Die näheren Bestimmungen darüber wurden der nächsten Vorstandssitzung auferlegt. Sodann schloss der I. Vorsitzende die Versammlung.

 

 

I. Vorsitzende                 I. Schriftführer

 

Jeuck                         A. Schellenbach

Es war ein schwerer Anfang.

 

Mussten doch, um den Turnbetrieb aufnehmen zu können, die nötigsten Turngeräte beschafft werden.

Das bedeutete für die Mitglieder große finanzielle Opfer. Jedoch die Begeisterung war groß, und nachdem die Gemeinde einen Turnplatz zu Verfügung gestellt hatte, entwickelte sich ein reger Turnbetrieb.

 

Ebenso wurde ein Spielmannszug gegründet und im Jahre 1912 bestand neben einer guten Turnriege ein Musikzug bestehend aus 4 Trommlern, 8 Pfeifern und einen Tambourmajor.            

 

Nun war ein stetiger Aufstieg zu verzeichnen, bis der 1. Weltkrieg dieser Entwicklung Einhalt gebot.

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Ohne Bild - Johann Lu. Schmitt 1. Vorsitzender 1921 -1922

 

 

"Fußballsport aus England"

 

Nach Kriegsende begann wieder neues Leben im Verein. Außerdem gab es eine ganz neue Sportart.

 

Sportkamerad Josef Meurer, aus englischer Krieggefangenschaft heimgekehrt, lehrte die Jugend Dietkirchens das Fußballspielen. Im Kreis der Damaligen spricht man noch mit Grausen von einem selbstgemachten Ball, der nach einem Spiel im Regen nicht nur die Form eines Eies hatte, sondern auch fast 800 Gramm wog.  

Die Begeisterung war aber riesengroß und erweckte den Neid der eingefleischten Turner.

 

Auszug aus dem Protokollbuch vom 30. 4. 1927

 

So kam es zu Streitigkeiten innerhalb des Vereins, was zur Folge hatte, dass die Fußballer sich von dem Turnverein trennten.

 

Damit schlug die Geburtsstunde des S. V. Dietkirchen Im Januar 1921 trugen sich als Gründer des neuen Vereins ein:

Josef Meurer, Johann Euler, Wilhelm Wagner, Josef Wagner, Georg Meurer, Jakob Schmitt, Josef Burggraf, Josef Bremser, Johann Schmitt, Josef Fassbender, Albert Wahl, Georg Fassbender, Jakob Schmitt, Johann Kremer, Martin Wagner, Josef Wahl

                                                                                                                                                                        1922 1922 wurde der Verein Mitglied des Westdeutschen Spielverbandes und spielte mit wechselndem Erfolg in der damaligen C-Klasse.

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Fahnenweihe im Juni 1927

Punkt 1:

Es wurde beschlossen, bei der Fahnenweihe folgenden Eintritt zu heben. Zum Kommers 50 ch, Mitwirkende 30 ch. Am ande­ren Tag werden Festabzeichen verkauft zu 30 ch.

Punkt 2:

Waldfahrt: 3 Wagen, Joh. Edel, Joh. Wolf und. Jakob Muth. Zum Zusammentragen der Tannen und Zweige für die Kränze: Jos. Kremer, H. Muth u. Jos. Fritz. Pro Mann wurde 2 Mark u. 1/2 Pfd. Wurst bewilligt u. 1 Liter Schnaps für Förster u. Holzhauer.

Punkt 3:

Fahnenträger: Heinrich Kaiser. Begleiter: Johann Leuninger, Heinrich Kremer. Kostenpunkt 700 Mark.

 

So kam es zu Streitigkeiten innerhalb des Vereins, was zur Folge hatte, dass die Fußballer sich von dem Turnverein trennten.

 

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1924

wurde dann der Aufstieg in die B-Klasse erkämpft. Höher hinaus kam man nicht. Jedoch schlug der SV Dietkirchen in Freundschaftsspielen gegen klassenhöhere Gegner immer eine achtbare Klinge.

Die Männer der 1. Stunde:

Wagner Wilh., Schmitt Jakob, Meurer Josef, Wahl Albert, Fassbender Josef, Ackermann Heinr., Ackermann Josef, Wagner Josef, Euler Job., Wahl Josef, Schmitt Jakob.

 

 

Auch an den Opfersinn der Sportler wurden große Anforderungen gestellt. Omnibusse oder Pkw gab es in damaliger Zeit noch nicht. Gereist wurde zu Fuß oder mit Pferdewagen, und wenn es ganz weit ging, mit der Eisenbahn.

 

Die Begeisterung und Freude am Fußballspielen war so groß, dass sich neben dem SV Dietkirchen ein zweiter Verein bildete, und zwar die Deutsche Jugendkraft (DJK).

 

Diese Gruppe hatte den Vorteil, dass sich ihr vorwiegend die Jugend anschloss. So kam es wie es kommen musste. In einem Ort von noch nicht 1000 Einwohnern

waren zwei Fußballvereine nicht lebensfähig und der 1921 gegründete SV löste sich auf. Dagegen hatte die DJK ungeahnte Erfolge und stellte eine Mannschaft, die neben der DJK Niederbrechen und Elz führend im Kreis Limburg war.

D / K-Fußballmannschaft aus dem Jahre 1930

Der politische Umschwung 1933 gebot dieser Entwicklung leider Einhalt, und die DJK als katholischer Verein wurde verboten.

 

Nun war es wieder der Turnverein, der neben dem Turnbetrieb auch den Fußball förderte. Der Ausbruch des II. Weltkrieges 1939 lähmte dann jede Vereinstätigkeit in unserem Dorf. Die Vereinsführung war jedoch bedacht, die Gerätschaften sicherzustellen und über Kriegsende und Zusammenbruch zu retten.

 

Dieser unselige Krieg hatte in den Reihen des Vereins schmerzliche Wunden hinter­lassen. Viele treue Sportkameraden kehrten nicht mehr zurück.

 

Auch der Sport schien am Ende zu sein, denn nach dem Krieg löste die Militärregie­rung sämtliche Vereine auf. Erst Ende 1945 genehmigte der Kontrollrat wieder Neu­gründungen. So geschah es denn auch in Dietkirchen.

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Im Januar 1946 wurde in einer Versammlung die Neugründung des SV Dietkirchen vollzogen. Dem damaligen 1. Vorsitzenden Heinrich Wagner gelang es nach anfängli­chen Schwierigkeiten, eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen, und nun kam eine stete Aufwärtsentwicklung. 1948 stellte sich der erste größere Erfolg ein. Die 1. Mannschaft errang die Meisterschaft der B-Klasse und stieg in die A-Klasse auf.

 

Meister der B-Klasse 1948

v. l. Johann Kremer, Lothar Schmitt, Karl Schmengler, Josef Muth, Josef Leuninger, Karl Schmitt, Litzinger, Willi Stein, Hans Muth, Winfried Schmitt, Josef Schmitt, Heinrich Rompel

Auszug aus dem Protokoll

(Abschrift)

 

 

Sportverein                                                           Dietkirchen, den 13. April 1948

Dietkirchen/Lahn

 

 

 

An den Landessportverband Hessen e.V.

in F r a n k f u r t /M.

Goethestrasse 10

 

durch den Sportkreis Limburg / Lahn

                        

Wir sind nicht mehr in der Lage an dem Spielbetrieb (Fußball) nachzukommen, da es uns an dem Ballmaterial fehlt. Die nun inzwischen abgelaufene Verbandsrunde haben wir gerade noch durchhalten können.

Nun sind wir gewillt, wie alle anderen Vereine Freundschaftsspiele auszutragen bis zum Beginn der neuen Runde. Bei einem Freundschaftsspiel am Sonntag, den 11.4.48 sind die noch verfügten zwei Bälle total gebrauchsunfähig geworden.

Wir erlauben uns mit der Bitte an Sie heranzutreten und beantragen hiermit die Ausstellung eines Bezugsscheines für einen Fußball. Falls dies nicht der Fall sein kann, bitten wir um Ausstellung eines Bezugsscheines für eine Blase. Wir bitten um besondere Berücksichtigung und baldgfl. Nachricht.

 

  Mit sportlichem Gruß

        Der Vorstand  

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Mannschaft aus den 50er Jahren

stehend v.l.: Edmund Menges, Lothar Schmitt, Karl Schmitt, Winfried Schmitt,

                   Josef Muth,

Mitte:           Karl-Heinz Janke, Willi Stein, Alfred Wahl,

sitzend:        Josef Schmitt, Johann Kremer, Hans Muth

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Um den ewigen Streitigkeiten zwischen dem Turnverein und dem Sportverein Einhalt zu bieten, vereinigte man sich 1952 und bildete nun den Turn- und Sportverein. Außerdem wurde der Bau eines Jugendheimes beschlossen.

 

1953 wurde der Beschluss in die Tat umgesetzt und mit erheblichen Mitteln und großer Eigenleistung unsere alte Turnhalle gebaut. Durch den Bau einer Turnhalle konnte ein geregelter Turnbetrieb aufgenommen werden. Gleichzeitig hatten die Fußballer die Möglichkeit, in dieser Halle bei schlechtem Wetter zu trainieren.

 

1956 wurde der Sportplatz renoviert und auf normale Maße gebracht. An dieser Stelle nochmals einen Dank an die damalige französische Besatzungsmacht, die eine Planierraupe und zwei Fahrer abstellte und somit dem Verein eine wesentliche Hilfe war. Der neue Sportplatz wurde dann am 19. Mai 1957 eingeweiht.

 

Inzwischen war der Turn- und Sportbetrieb recht rege geworden. Die 1. Mannschaft war ständig in der Spitzengruppe der A-Klasse Limburg zu finden.

 

 

Auch der Jugendbetrieb nahm stetig zu, und die gemischte A/B-Jugend errang 1957 die Kreismeisterschaft.

Kunz,W. Dold,J. Fassbender, H.J. Kiesewetter,M. Muth,H. Zuckrigl, E. Wagner, H. Müllner, H. Mais, E. Mais, W. Frink, E. und Jugendleiter Mais Theo

Die Spieler dieser Jugendelf ergänzten und verstärkten den Stamm der 1. Mannschaft. Dadurch konnte 1958 die Meisterschaft in der A-Klasse und der Aufstieg in die II. Amateurliga Wiesbaden erreicht werden. Mit dieser Zeit begann der fußballerische Höhenflug des Vereins.

 

 

Das Jahr 1958 war wohl eines der erfolgreichsten Jahre in der Vereinsgeschichte:

Die 1. Mannschaft wurde Meister der A-Klasse und stieg in die II. Amateurliga auf, die 2. Mannschaft wurde Meister in der Reserverunde, und die „Alten Herren“ krönten das erfolgreiche Jahr mit der Kreismeisterschaft in Limburg.

Das ist die Elf des TuS Dietkirchen, die sich zum ersten Male die A-Klassen-Meisterschaft holte. Die Mannschaft lag fast während der ganzen Saison an der Spitze, blieb zu Hause ungeschlagen und zeichnete sich durch eine erstaunliche Beständigkeit aus. Obwohl sie in den vergangenen vier Jahren stets mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen musste, büßte sie dadurch nichts von ihrer Kampfmoral ein. Vorbildlich die Fairness der Meisterelf, die in all den Jahren nur einen Feldverweis hatte. In der II. Amateurliga Wiesbaden wird sie gewiss eine beachtliche Rolle spielen.

Stehend v. l.:  Spielausschussvorsitzender Alfons Fassbender, Georg Wahl,

                     Walter Muth, Willibald Mais, Alfred Wahl, Lothar Schmitt,

                     Willi Wahl, Eduard Zuckrigl, Helmut Müllner, Winfried Schmitt,

                     Karl Schmitt (1. Vorsitzender)

Unten:           Josef Schmitt, Karl-Heinz Janke, Martin Kiesewetter

(Abschrift aus einem Protokoll)

 

Die 1. und 2. Mannschaft hielt die offizielle Meisterschaftsfeier im Vereinsheim ab. Beide Mannschaften haben das gesetzte Ziel mit Zähigkeit erreicht. Die Mannschaft hatte durch Ausfall von Spielmacher Winfried Schmitt böse Wochen zu überstehen. Nicht nur, dass das Rauchwarenkonsument des Vorstandes infolge der Aufregung zunahm, auch die Spieler litten unter schweren nervlichen Belastungen. Am letzten Spieltag war der 1. Vors. Karl Schmitt einem Herzschlag nahe, aber die Mannschaft besann sich, denn der beispielhafte Vorsitzende sollte doch nicht verloren gehen.

 

Überhaupt ist Karl Schmitt der Kopf des TuS Dietkirchen, ja er ist der „TuS“ selbst. Was er in beispielloser Arbeit für den Verein schafft, ist nicht in Worten auszudrücken. Die 1. und 2. Mannschaft hat sich in der kommenden Runde in der Bezirksklasse vorgenommen, dem Karl Schmitt alle Ehre zu bereiten. Die Zuschauer mögen bitte mit den Spielern so umgehen, wie es sich für faire Sportsleute gehört. Herr Pörtner aus Limburg bemerkte anlässlich der Meisterschaftsfeier scherzhaft: „Wir müssen auswärts wohl oder übel einige Pünktchen abgeben, sonst kommen die Burschen nicht nach Dickerich.“

 

Die Schlachtenbummler sollten bitte die Niederlagen am Rhein mit Wein zu dämpfen versuchen, jedoch beachten, dass die Umstellung von Bier auf Wein nicht zu große Nachwehen hinterlässt.                              

 

Dietkirchen, 2. Juli 1958                                                                    

Schmitt, Lothar

1. Schriftführer

 

                       Die Reserve, Meister der A-Klasse 1958

 

h. l.:    Hermann Faßbender, Friedel Kruspel, Josef Gotthardt,

          Georg Mais, Georg Faßbender, Mitte: Heinz Reuter,

          Heinz Wagner, Hans-Jürgen Faßbender,

vorne: Walter Schmitt, Rudi Lang, Josef Wahl.

(Abschrift aus einem Protokoll)

Die 2. Mannschaft schlug sich ebenfalls wacker und belegte einen achtbaren Platz, obwohl sie durch laufende Umstellung jeden Sonntag eine andere Mannschaft zur Verfügung hatte. Die beiden Mannschaften verlebten manch schöne Stunden nach Auswärtsspielen. Die Rückkehr fand meist zur nächtlichen Stunde statt. Dass der TuS bei seinen Auftreten einen guten Eindruck hinterließ, verrieten nicht nur die vielen Worte des Lobes, die ausgesprochen wurden, sondern auch die Invasion von Sportkameraden aus Wiesbaden und Sonnenberg. Die Sportkameraden vergaßen oft, dass nicht Dietkirchen ihre Heimat ist. Ihr Heimweg war daher sehr weit. Die Jugend- und Turnarbeit hat im Verein etwas nachgelassen, obwohl sich Helfer bei der Jahreshauptversammlung meldeten und dann nicht zu ihrem Wort standen. Der Verein hofft, dass die gemachten Fehler nicht mehr vorkommen und das kommende Spieljahr genauso erfolgreich verläuft wie das vergangene.

Dietkirchen, den 2. Juli 1959        

Lothar Schmitt

1. Schriftführer

 

                                    Die AH Pokalmeister 1958

 

Oben von links: Willi Stein, Leo Butzbach, Heinrich Kremer,

                        Hermann Faßbender, Hans Muth,

Mitte von links:  Günter Pötz, Karl Schmitt, Alfons Faßbender,

unten von links: Josef Schmitt, Johann Kremer, Josef Muth

 

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